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Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) ist der größte der drei Pfadfinderverbände in Deutschland. Die DPSG ist überwiegend katholisch organisiert, nimmt aber auch protestantische und nichtchristliche Mitglieder auf.
Unsere Mitglieder werden in gemischte Gruppen eingeteilt und lassen sich den fünf Stufen zuordnen:
- Wölflinge (7 bis 10 Jahre, orangenes Halstuch)
- Jungpfadfinder (10 bis 13 Jahre, dunkelblaues Halstuch)
- Pfadfinder (13 bis 16 Jahre, grünes Halstuch)
- Rover (16 bis 20 Jahre, rotes Halstuch)
- Leiter (ab 20, graues Halstuch inkl. Halstuch der Farbe der von ihnen geleiteten Gruppe)
Gegründet wurde die Pfadfinderbewegung von dem britischen Baron Robert Baden-Powell, der 1907 das erste Jugendzeltlager organisierte, pädagogische Schriften verfasste, den Satz "Learning by doing" prägte und viele bis heute gültigen Pfadfindergesetze und -regeln formulierte.
Damals zeichneten sich die Pfadfinder (Scouts) hauptsächlich durch Spurenlesen (Scouting), Anschleichen, Orientierung und Erste Hilfe aus. Gründe für diese Erziehung waren Baden-Powells zahlreiche und heftige Erfahrungen in Kriegsgebieten in Afrika und Indien.
Auch heute ist noch viel von dieser Tradition erhalten: Erste Hilfe, Orientierung mit Karte und Kompass, Spuren lesen und legen sowie Knoten knüpfen stehen fest im Ausbildungsplan vieler Leiter.
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